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September 4, 2025

Feigen-Germknödel

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458 Views

Portionen

10 Stück

Vorbereitungen

35 Min.

Kochzeit/Backzeit

15 Min.

Gesamtzeit

50 Min. ohne Gehzeit

Diese Feigen-Germknödel müsst ihr probieren! 💜

Germknödel gehören zu den echten Klassikern der österreichischen Mehlspeisküche – traditionell werden sie mit Powidl gefüllt und mit viel zerlassener Butter serviert. In dieser Variante bekommen sie jedoch einen ganz neuen Charakter: Statt Powidl versteckt sich eine süße, saftige Feige im Germteig (da könntet ihr auch Feigenmarmelade nehmen), die beim Anschneiden für eine feine Überraschung sorgt. Abgerundet wird das Ganze mit einer Feigenblatt-Butter, die wir mit den Feigenblättern aromatisiert haben. Eine coole Neuinterpretation des Klassikers, die wunderbar spätsommerlich bis herbstlich schmeckt.

Zutaten

500g griffiges Mehl

245g Milch

30g frische Germ

60g weiche Butter

60g Staubzucker

Vanillezucker & Zitronenschale

5g Salz

4 Dotter

10 frische und reife Feigen

  1. Die Milch mit einem Löffel von dem Zucker und der Germ verrühren und so viel von den 500g Mehl beigeben, bis eine breiige Konsistenz entsteht. Mit ca. 2-3 Esslöffel Mehl (auch von den 500g) stauben, sodass darüber eine dünne Mehlschicht ist. An einem warmen Ort reifen lassen, bis Risse entstehen und das Dampfl aufgeht. 
  2. Die Butter mit Staubzucker, Salz, Vanille & Zitronenschale aufschlagen und nach und nach die Dotter einschlagen.
  3. Wenn das Dampfl Risse hat und aufgegangen ist, mit dem restlichen Mehl und dem aufgeschlagen Butterabtrieb verkneten. Kurz rasten lassen. 
  4. In 10 Stücke teilen (sollten je ca. 95g) sein und zu Kugeln schleifen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Tuch abgedeckt kurz rasten lassen. 
  5. Danach mit der Hand etwas flach drücken und in die Mitte eine kleine Kerbe machen.
  6. Die Feigen oben und unten abkappen, auf den Teig legen und mit diesem umschließen. Hier könnt ihr natürlich auch Feigenmarmelade verwenden wenn ihr keine süßen und reifen Feigen habt.
  7. Mit der verschlossenen Unterseite auf ein Blech mit Folie oder mit etwas Mehl setzen. So könnt ihr die Germknödel auch gleich wegfrieren als Vorbereitung. 
  8. Am besten in einem Dampfkorb auf einem Stück Backpapier oder im Dampfgarer für ca. 10-15 Minuten bei 100°C dämpfen, ihr könnt sie aber auch mit der Oberseite in leicht siedendes Wasser einlegen, Deckel zu und für 5 Minuten leicht kochen lassen. Deckel runternehmen und umdrehen. Weitere 5 Minuten ziehen lassen. Wenn ihr sie dämpft, bleiben sie aber schöner und runder. 

Zum Fertigstellen

ca.200 flüssige Butter

2-3 Feigenblätter

Staubzucker zum Bestreuen

Die Feigenblätter fein schneiden und in der Butter rösten bis sich der Geschmack der Blätter komplett in die Butter übergegangen ist. Kurz abseihen.

Anrichten: Den Germknödel in die Mitte des Teller setzen und mit der Feigenblatt-Butter übergießen. Mit ein paar gehackten Pistazien bestreuen und mit Staubzucker servieren. Natürlich könnt ihr sie auch noch mit Vanillesauce servieren.

Tipps & Tricks:

  1. Dampfl: Beim Dampfl immer das Mehl, die Milch und den Zucker von den vorhandenen Zutaten wegnehmen. Wenn das Dampfl aufgeht ergeben sich an der Oberfläche Risse die durch das Mehl sichtbar werden, dann ist es fertig.
  2. Den Teig gehen lassen: Germteig braucht Zeit. Lasst ihn an einem warmen, zugfreien Ort gehen, bis er sich fasrt verdoppelt hat. So werden die Knödel richtig flaumig.
  3. Ruhig formen: Beim Füllen nicht zu fest drücken, sonst reißt der Teig auf. Lieber sanft verschließen und die Naht nach unten legen.
  4. Auf Vorrat produzieren: Dieses Rezept lässt sich auch toll vorbereiten, ihr könnt ihr diese Knödel nämlich auf Vorrat einfrieren. Dafür einfach auf ein Blech oder einen Teller mit Klarsichtfolie setzen und wegfrieren. Wenn die Germknödel gefroren sind könnt ihr sie in Sackerl oder eine Box legen und so dann einzeln herausnehmen.
  5. Auftauen: Vor dem Dämpfen solltet ihr die Germknödel allerdings für eine Stunde bei Zimmertemperatur auftauen lassen, anschließend wie gewohnt abdämpfen.
  6. Dämpfen statt kochen: Wer besonders luftige Germknödel möchte, dämpft sie am besten. Entweder in einem Dampfaufsatz, einem Bambuskorb oder im Dampfgarer, – so behalten sie ihre Form und die Oberfläche bleibt schön glatt und sie gehen gleichmässig auf.
  7. Nicht zu viele auf einmal: Beim Dämpfen und vor allem beim Kochen genügend Abstand lassen, die Knödel brauchen Platz zum Aufgehen.
  8. Warm servieren: Germknödel schmecken warm am besten. Direkt nach dem Garen mit zerlassener Butter und Toppings nach Wahl servieren.

Der Klassiker für die kalte Jahreszeit im einer neuen Version!


Probiert die Germknödel auch gern mal mit einer anderen Füllung aus, hier geht es zu meinen Rezepten für:
Maroni Germknödel – eine winterliche Variation mit feiner Maronifülle.

Klassische Germknödel – herrlich wie von der Schihütte.

Viel Spaß beim Nachmachen! Euer Marcel 🤗

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